Strukturwandel im Horner Ortskern

 

An der Leher Heerstraße sind die Veränderungen greifbar. Natürlich ist da die „heißgeliebte“ Linie 4, aber all die anderen Veränderungen wirken sich mindestens ebenso stark auf den Stadtteil aus.

Es begann mit dem Kristallpalast „Horner Tor“. Kaum ein Horner, der ihn gut findet, kaum ein Horner, der sich so schnell an seinen Anblick gewöhnen kann. Doch dann kam anschließend die „Bürgerbeteili­gung“: Nachbarn und Interessierte durften sich Gedanken machen, wie die paar übrig gebliebenen Qua­dratmeterchen mit Fahrradständern und Parkflächen vollgestellt werden könnten. Keine Rede mehr von einem Café an zentraler Stelle, keine Rede mehr vom Gestühl, das nach draußen gestellt wird.

Danach kam der Hammer: Das Grundstück von Hasch wurde verkauft, die Einmündung der Vorstraße soll verbreitert werden. Was machen wir uns eigentlich für Gedanken über die paar Quadratmeterchen, wenn sofort nebenan große Veränderungen anstehen? So entsteht Patchwork in Horn, aber kein Stadtbild.

Veränderungen sind schon passiert und werden weiterhin in großem Ausmaß geschehen:

-     Viele Gewerbetreibende haben ihre Geschäfte geschlossen (z.B. Drogerie Böhmann, Wäscherei Thaysen, Fischhalle Horn, die Gaststätte Horner Bürgereck, Hasch)

-     Welche Veränderungen gibt es mit dem Weinhaus, mit dem Gelände der Firma Hilker?

-     Was geschieht mit dem riesigen Areal der Telekom?

-     Wird der Wille der Kulenkampff-Stiftung verwirklicht und das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Kulwein so bebaut?
Der Beirat hat erfolgreich protestiert und eine negative Entscheidung zumindest hinausgezögert.

 

-   Wie soll der Verkehr, der durch die vielen Bauaktivitäten in ganz Horn-Lehe entsteht, überhaupt gelenkt werden? Das Online-Forum hat einige gute Anregungen gegeben – sie müssen nur von den Verantwortlichen wahrgenommen und umgesetzt wer- den. Ein paar verkehrsverhindernde Findlinge wie in der Riensberger Straße sind keine Antwort.

 

Wir brauchen eine mittelfristige Struktur- planung für unseren Ortsteil, an der wir Bürger nicht nur zum Schein beteiligt werden. Die Politiker sind gefordert, ihren Sonntagsworten von der Stärkung der Neben­zentren endlich Taten folgen zu lassen.

Wir Horn-Leher Bürger müssen uns einmischen, um unseren Stadtteil so zu gestalten, wie wir es wollen, so daß uns kein weiteres „Horner Tor“ den Anblick vermiest. Wir wollen einen Stadtteil, in dem wir gerne leben.

Wenn Sie in diesem Sinne mithelfen wollen, benutzen Sie bitte unseren Briefkasten:

info@bv-horn-lehe.de

 

 

Gutachten zur Stadtteilentwicklung

Bericht der Bausenatorin (Mai 2002)

 

Freizeitzentrum Curiestraße

Bot. Garten und Rhododendronpark

Aktion „GRÜNES HORN“

Online-Forum

 

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