Freizeitzentrum Curiestraße

 

Eine Brache ist ein Areal, das sich selbst überlassen ist, wo die Natur sich so ausbreiten kann, wie sie es möchte. Wir haben eine Brache, ziemlich zentral gelegen, in unmittelbarer Nachbarschaft von hohen Häusern, von Einfamilienhäusern, von Schulen und einem Kindergarten.

Gehen wir an unserer Brache zwischen den Aussiedlerhäusern und dem abgebrannten Jugendfreizeitheim vorbei, so graust es uns, gehen wir gar hindurch, so finden wir alles, vom Depot für gestohlene und zerbrochene Fahrräder bis zu Tretminen der Hunde. Diese Situation schürt Ängste – bei Tage ein wenig, nachts allemal.

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Vor einigen Jahren wollte die damalige Bausenatorin, Frau Wischer, unter dem Druck verschiedenster Interessengruppen das Gelände Curiestraße als Ausgleichsfläche für Kleingärten in Horn und Schwachhausen, die dem Technologiepark zum Opfer fallen sollen, nutzen. Damit wollte sie nicht nur gegen geltendes Recht verstoßen, sondern völlig am tatsächlichen Bedarf und an den Interessen der Bürger von Horn-Lehe vorbeiplanen.

Der Bürgerverein hat daraufhin den damaligen auch für Sport zuständigen Senator Schulte dringend ersucht, sich gegen diese sport- und jugendfeindlichen Pläne mit allem Nachdruck zur Wehr zu setzen. Schließlich ist die Bezirkssportanlage Curiestraße die einzige Fläche, die in allen Bebauungsplänen für das Leher Feld und bis nach Borgfeld hinein als die vom Sportförderungsgesetz zwingend vorgeschriebene Sportanlage ausgewiesen ist.

Herr Senator Schulte hatte sich der Argumentation des Bürgervereins in vollem Umfang angeschlossen.

Der Bürgerverein hatte damals in seinem Schreiben an den Senator Schulte eine Funktionsanlage für lebenslange Sportausübung in Verbindung mit kulturellen Angeboten als denkbar vorgeschlagen:

-    Seniorenwohnungen für sportinteressierte Senioren (mit betreutem Wohnen) auf der Brache;

-    Erwachsenensport in den Hallen und auf dem Freigelände;

-    Sportpark für Kinder und Heranwachsende auf dem Freigelände;

-    Sport für Jugend in den Hallen;

-    Kultur- und Jugendzentrum im Jugendfreizeitheim.

Im Jahr 2003 änderten sich die Prioritäten in Zusammenhang mit den Plänen zur Schließung des Horner Bades.

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Die mit dem Horner Bad wieder in die Diskussion gekommene Bebauung des Bezirkssportanlagen-Geländes hat im Jahre 2004 auf Initiative des Bürgervereins zu einer beispielhaften Kooperation geführt:

Staatliche Stellen (Jugendamt), gemeinnützige Vereine (Bürgerverein, TV Eiche Horn) und private Investoren arbeiten an einem Konzept, das die nie realisierte, seit 40 Jahren brachliegende Bezirkssportanlage endlich ihrem Zweck zuführen und dem Stadtteil ein Zentrum für Generationen übergreifende sportorientierte Freizeitgestaltung schaffen soll.

Das ausgearbeitete Konzept liegt dem Senat vor und wird dort beraten.

 

 

Strukturwandel im Horner Ortskern

Bot. Garten und Rhododendronpark

Aktion „GRÜNES HORN“

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