Garten der Menschenrechte

 


 

ARTIKEL 1      ALLE MENSCHEN SIND FREI UND GLEICH AN WÜRDE UND RECHTEN GEBOREN. SIE SIND MIT VERNUNFT UND GEWISSEN BEGABT UND SOLLEN EINANDER IM GEISTE DER BRÜDERLICHKEIT BEGEGNEN.

 

Die französische Künstlerin Françoise Schein vertritt mit ihrem Projekt INSCRIRE die Überzeugung, dass 200 Jahre nach der Französischen Revolution und ein halbes Jahrhundert nach der UN-Charta von 1948 die Menschenrechtserklärung auch in der gegenwärtigen und zukünftigen Zeit den wichtigsten Text für das menschliche Zusammenleben darstellt.

Ihr Ziel ist es, die Menschenrechtserklärung von 1948 in öffentliche Räume der Städte dieser Welt zu schreiben und damit im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Seit 1989 sind Stationen von INSCRIRE u.a. in Paris, Brüssel, Lissabon, London, Haifa, Berlin und jetzt gleichzeitig in Bremen und Rio entstanden.

 

 

 


 

Wachsformen und (rechtes Bild) rohe Bronzegüsse in der Worpsweder Werkstatt für Bronzeguß.

 

 

In Bremen gehen die Menschenrechte in den Park.

Als Bronzebänder wurden sie Im Jahre 2003 durch den Botanischen Garten / Rhododendronpark gelegt, bis zur botanika, einem neuen riesigen Glashaus.

Dort sollen weitere, seltene Rhododendronarten, die nur unter besonderen klimatischen Bedingungen gedeihen, präsentiert und gepflegt werden.  


 

Im Hintergrund Formen für neue Skulpturen von Waldemar Otto, dem Schöpfer des Neptunbrunnens auf dem Domshof.

Besucher können den ersten Artikel der Deklaration beim Betreten des Parks an vier Eingängen (Süd, Nord, Ost und West) lesen. Die weiteren 29 Artikel verteilen sich sternförmig um die Mitte des Parks. Die Besucher folgen den Menschenrechten, so wie sie Wegen im Park folgen; sie können auf sie aufmerksam werden, sie können sie ignorieren. Besucher kommen ins Gespräch. 

Bremer Schüler mit ihren Lehrern wurden Paten. Auch eine Horner Schule ist dabei.

   

 

 

 

 

 

Sortengarten, Rosengarten

Neuheitengarten, Bonsaigarten

Duftgarten, Spielgarten

Panoramaweg, Radweg

 

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